Wie seid ihr auf diese gute Idee gekommen?
Wir machen überall in Deutschland Infostände und da kommen immer auch viele Kinder zu uns. Die haben Spaß, das Glücksrad zu drehen oder wie bei uns in Berlin zu würfeln und wollen auch mitspielen. Also haben ein paar von uns aus ganz Deutschland überlegt, wie wir Fragen kindgerechter formulieren und Themen zusammenstellen können, die für Kinder interessant sind.
Habt ihr das Kinderquiz schon in Schulen gespielt?
Nein, wir sind noch in der Entwicklungsphase. Wir können mit kleinen Kindern nicht zwei Stunden lang Quiz spielen. Also haben wir ein Rahmenprogramm gebastelt. Zum Beispiel zeigen wir erst einen kurzen Film, dann spielen wir das Quiz mit sechs Fragen und danach gibt es andere Spiele. Im Anschluss folgt eine zweite Runde nach demselben Schema. Zum Abschluss werden manchmal Klimabänder beschriftet.
Für die erste und zweite Klasse sind wir fast fertig und hoffen, das noch vor den Sommerferien an zwei Schulen in Berlin zu testen. Parallel arbeiten wir an Konzepten für andere Altersgruppen. Wenn also noch jemand eine kreative und einfach umzusetzende Idee hat – gerne her damit!
Diese Quizentwicklung ist ein permanenter Prozess: Wir lernen ständig dazu und auch die Relevanz von Fragen verändert sich. Ab September hoffen wir in eine breitere Pilotphase einzusteigen.
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, mit diesen Quizkonzepten auch andere Bevölkerungsgruppen anzusprechen, zum Beispiel geflüchtete oder eingewanderte Menschen?
Das wurde bereits von einer anderen Regionalgruppe gemacht. Wir wollen hier in Berlin diese Idee gerne aufgreifen. Allerdings haben wir uns überlegt, dazu die Fragen aus dem Kinderquiz zu nehmen, da die einfach formuliert sind und das können dann vielleicht auch Leute verstehen, die noch nicht so perfekt Deutsch sprechen.
Wir wollen ganz gezielt alle möglichen Bevölkerungsgruppen einbeziehen, denn unsere Themen gehen schließlich alle an.
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